Montag, 9. November 2015

Lesemonat Oktober 2015

Regenmonster Lesemonat
Statistik
Gelesene Bücher: 1
Gelesene Comics: 1
Gelesene Seiten: 388
Kommentar: Leseflauteee~!

W. Ball, C. Kelly, u.a.: Maze Runner. Die Auserwählten in der Brandwüste - Der offizielle Comic  
OT: Maze Runner. The Scorch Trials Official Grafic Novel Prelude, Comic, Survival, 100 Seiten, 2015, Cross Cult (zur Verfügung gestellt vom Verlag)
Fünf kurze Comics, die man erst lesen sollte, wenn man zumindest "Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth" kennt. Alle fünf Geschichten geben interessante Einblicke in die Hintergründe des ersten Buches/Filmes oder stellen bereits erste Charaktere aus dem zweiten Buch/Film vor. Ich selbst kenne nur die beiden Filme der Reihe und finde, dass auch der Comic nicht alle Ungereimtheiten beseitigen konnte. Das Comic ist komplett in Farbe und die unterschiedlichen Zeichenstile sind alle sehenswert. Besonders der Stil von Nick Robles hat mir sehr gut gefallen.

Christoph Koch: Sternhagelglücklich. Wie ich versuchte, der glücklichste Mensch der Welt zu werden
Erfahrungsbericht, 288 Seiten, 2013, Blanvalet Taschenbuch Verlag
Der Journalist Christoph Koch beschließt nach seiner Hochzeit ein Jahr lang alles zu versuchen, um ein glückliches Leben zu führen. Dabei reist er nach Indien und in die USA, nimmt an Lachseminaren teil, interviewt erfolgreiche und weniger erfolgreiche Menschen, probiert sich im Meditieren, spendet Geld und übernimmt ehrenamtliche Aufgaben. Er erklärt, warum Heiraten glücklich macht, Kinder kriegen aber nicht oder warum ein Garten sehr zu einem glücklichen Leben beitragen kann. Mir gefällt es sehr, dass Koch sich nicht zu sehr in esoterischen Theorien und Motivationsfloskeln verläuft, sondern handfeste Ideen ausprobiert und sie meist auch wissenschaftlich belegen kann. Ob sein Selbstexperiment mit Antidepressiva nicht ein wenig zu viel des Guten war, darüber lässt sich streiten. Auch die regelmäßige Erwähnung seiner Hochzeit wirft bei mir eher die Frage auf, ob dieses scheinbar Dauerglückseeligkeit auslösende Ereignis das Ergebnis nicht ein wenig verfälscht. Zudem löste es bei mir den Wunsch aus, ein solches Experiment einmal von jemandem zu lesen, der vorher auch wirklich etwas an seinem "Glückszustand" zu verändern gehabt hätte. Bei Koch als frisch verheiratetem Mann mit einem erfüllenden Job als Freiberufler, gutem Gehalt, langjährigen Freundschaften und häufigen Reisen durch die ganze Welt wirkt die Suche nach dem Glück teilweise schon ein wenig ironisch. Da muss man sich schon immer wieder einmal vor Augen halten, dass selbst ein scheinbar "perfektes" Leben nicht immer auch ein glückliches sein muss und sowohl Genetik als auch die Kurzlebigkeit des Glücksgefühls eine Rolle spielen. Insgesamt ein lesenswertes Buch, wenn man Bücher über Glück und Selbstexperimente mag.

Die Links und Bilder in diesem Beitrag wurden mithilfe des Amazon-Partnerprogramms generiert.

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