Montag, 2. Februar 2015

Lesemonat Januar 2015

Statistik
Gelesene Bücher: 2
Gelesene Comics: 3
Gelesene Seiten: 1234
Hörbücher: 0

Katrin Bauerfeind: Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag  
Humor, 224 Seiten, 2014, Fischer Verlag
Ich habe von Katrin Bauerfeind und ihrem Buch in einer Talkshow gehört. Sie wirkte sympathisch und lustig, daher wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es sollte "vom schönen Scheitern" im Leben handeln. Der Schreibstil ist auch wirklich gut und die vielen kurzen Geschichten lassen sich einfach runterlesen. Leider handelt es, meiner Meinung nach nicht wirklich vom Scheitern. Sie ist wohlbehütet in einer Kleinstadt aufgewachsen, hat Abitur gemacht, Freundschaften und Beziehungen geführt und dann als Moderatorin bei einer eigenen Fernsehsendung auf 3sat gelandet. "Gescheitert" ist sie dann nur am morgentlichen Wecker oder am individuellen Modestil. Es sind viele banale Geschichten, die die meisten von uns auch aus ihrem Leben kennen dürften. Mir war klar, dass sich in dem Buch nicht ein spektakuläres Ereignis an das Andere reiht. Es sollte ja eher etwas "für Zwischendurch" sein. Aber teilweise waren die Geschichten so belanglos, dass man das Gefühl bekam, da mussten nur ein paar Seiten gefüllt werden. So nett ich Frau Bauerfeind in dieser Talkshow fand, so sehr ließ mich ihr Buch irgendwie nur mit einem Schulterzucken zurück.

Christie Golden: Star Trek Voyager 1: Heimkehr
Science Fiction, 250 Seiten, 2013, Cross Cult
Diese Star Trek-Buchreihe beginnt, wo die Serie um das Raumschiff Voyager endet. Endlich kehrt die Crew zur Erde zurück, doch dort kehrt nicht die erhoffte Ruhe ein. Während sich alle über das Wiedersehen mit ihren Familien freuen, bricht plötzlich eine Revolution der Hologramme aus. Und auch eine mysteriöse Krankheit verbreitet sich plötzlich.. Dieses Buch bildet einen schönen Start in ein neues Abenteuer der Voyager-Crew. Rein sprachlich ist es manchmal etwas holprig, was vermutlich an der deutschen Übersetzung liegt. Für Fans jedoch absolut lesenswert.

Comic, 128 Seiten, 2011, Cross Cult
Tony Chew, der Ermittler mit dem besonderen Geschmackssinn, stolpert wieder in einen neuen mysteriösen Fall. Dieses Mal verschlägt es ihn auf die Südseeinsel Yamapalü. Die Reihe glänzt mit einem tollen Comicstil und einem wunderbaren, teilweise etwas schwarzen, Humor. Sehr geeignet für Menschen, die keinen empfindlichen Magen haben.
 
Jiro Taniguchi: Von der Natur des Menschen
Comic, 216 Seiten, 2009, Carlsen Verlag
Dieser Band enthält acht Kurzgeschichten, die von alltäglichen Problemen zwischen den unterschiedlichsten Menschen erzählen. Dabei werden vor allem auf unaufgeregte Art und Weise die Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern beleuchtet. Gerade diese Ruhe machen die Manga von Jiro Taniguchi zu absoluten Meisterwerken. Hinzu kommt ein klarer, beeindruckender Stil. Nicht nur für Mangafans eine Empfehlung!

Jiro Taniguchi: Vertraute Fremde
Comic, 416 Seiten, 2007, Carlsen Verlag
Hiroshi Nakahara steigt auf dem Heimweg nach einer Geschäftsreise in den falschen Zug und landet in seiner alten Geburtsstadt. Um sich die Wartezeit bis zum nächsten Zug zurück zu verkürzen, besucht er das Grab seiner vor langer Zeit verstorbenen Mutter. Doch dort wird im plötzlich schwindelig und als er wieder erwacht, findet er sich als Jugendlicher in seiner Vergangenheit wieder.  Eine einzigartige Gelegenheit, seine Mutter wiederzusehen und das Verschwinden seines Vaters aufzudecken. Der Manga erzählt eine wundervolle Geschichte von der Chance eines Menschen, die Geheimnisse der Vergangenheit zu lösen und eventuelle Fehler rückgängig zu machen. Der Zeichenstil und die Erzählweise sind wie schon bei "Von der Natur des Menschen" wunderschön und auch für Nicht-Comicfans einen Blick wert.

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