Freitag, 7. März 2014

Tagebuch und "Flow"

Der letzte Monat war für mich ein trauriger Lesemonat, da ich zwar hin und wieder ein wenig lesen konnte, aber kein Buch beendet habe. Trotzdem möchte ich kurz zwei Dinge vorstellen, die zumindest in die Kategorie "Bücher" passen.


Es gibt Zeiten, da überkommt es mich und ich beginne Tagebuch zu schreiben. Zu Beginn werden es seitenlange Artikel, doch mit der Zeit werden sie zu kurzen Einträgen mit den wichtigsten Ereignissen und Gefühlen. Und diese Einträge reichen meist vollkommen aus, um sich an vergangene Tage zurückzuerinnern. Vor Kurzem habe ich dann bei einem Video von Kossi von Tagebüchern erfahren, die einen gewissen Zeitraum abdecken und in denen man genau soviel Platz hat, um die wichtigsten Punkte des Tages unterzubringen. Die Idee klang gut und die Aufmachung war hübsch... also warum nicht einmal ausprobieren? Im Gegensatz zu ihr habe ich mich jedoch für eine englische Variante des Buches entschieden, die jedoch nur preislich einen wirklichen Unterschied macht. Es macht Spaß, den Tag in dem kleinen Büchlein kurz zusammenzufassen, wobei es vermutlich seinen wirklich Reiz erst im nächsten Jahr ausüben wird, wenn man zu jedem neuen Eintrag seine Gedanken aus dem letzten Jahr lesen kann.


Neben dem Tagebuch habe ich im letzten Monat auch noch eine Zeitschrift neu für mich entdeckt: die "Flow".


Ursprünglich scheint die Zeitschrift aus Holland zu kommen, jedoch gibt es seit Ende letzten Jahres auch eine deutsche Ausgabe. Inhaltlich geht es unter anderem um Illustrationen, weshalb die Zeitschrift mir überhaupt erst aufgefallen ist. Aber auch Bücher sowie leichte psychologische Themen und kleine Gimmicks wie Postkarten und Notizbücher finden dort Platz. Einzig die Tatsache, dass sich die Zeitschrift selbst den Stempel "Frauenzeitschrift" aufdrückt, finde ich schade, denn auch Männer werden sich für Illustrationen, Bücher und psychologische Themen interessieren. Trotzdem kann ich jedem empfehlen, der sich für diese Themen interessiert, sich die Zeitschrift zumindest einmal anzusehen.

Kommentare:

  1. Sehr schön :) Ich hab auch so ein Buch, allerdings für 10 Jahre.. da wird der Platz manchmal etwas knapp, aber bisher gehts :D

    lg Caro

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    1. Ja, es gibt hin und wieder sehr "volle" Tage, da wünschte ich mir auch ein paar Zeilen mehr. Aber eigentlich ist es auch schön, den "Kern" eines Tages zusammenzufassen. :-)

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  2. Ich mache es meist ein bisschen einfacher, aber positiver: Ein Danke für die schönen Momente und Erlebnisse des Tages.
    Bevor man gar nichts schreibt.
    Daher finde ich den Titel "A line a Day" wirklich gelungen.
    Ich glaube aber, das Ergebnis wird nicht erst im nächsten Jahr spannend. Konsequent jeden Abend über den vergangenen Tag nachzudenken verändert dich.
    Das wusste schon Michael Ende als er Momo schrieb ;)

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    1. Man möchte sich ja auch später viel lieber an die schönen Momente erinnern als an die schlechten. Und man schließt den Tag am Abend so viel positiver ab. Eigentlich ein guter Gedanke! :-)

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  3. Das Tagebuch ist ja sehr cool! Ich bereue es auch manchmal, dass ich nicht konsequenter bin/war mit Tagebuch-schreiben, aber manchmal fehlt einem ja echt die Lust. Aber sowas wäre ja noch was für mich! Werd ich mal nach schauen.

    Mmm, und die erste deutsche Flow hab ich nach dem ganzen Hype in verschiedenen Blogs ja auch mal durchgeblättert, aber fand es eher enttäuschend für den Preis. Weiß nicht.

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    1. Mach das. Gibt von dem Buch auch ganz viele Varianten. Da ist sicher was für dich dabei. :-)

      Und ich hab den Hype gar nicht mitbekommen. In meiner Umgebung liest sie leider keiner. Und ich finde den Preis in Ordnung. Aber vielleicht empfinde ich das auch nur so, weil mir die Zeitschrift wirklich gefällt. :-)

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