Freitag, 25. Januar 2013

Veränderung

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Mein Kalender - Philosoph, Therapeut und Weltverbesserer in einer Pers... in einem. Ich mag ihn wirklich sehr, denn er motiviert mich und lässt mich nachdenken. Und vor allem heute scheint er irgendwie den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben.

Seit gestern quillt meine Twitter-Timeline (Hashtag #aufschrei) und mein Feedreader mit Artikeln und Kommentaren zum Thema Sexismus über. Wir kennen das alle. Männer und Frauen. Den kleinen Alltagssexismus, den man schon gar nicht mehr erwähnt, weil er beinahe als Gewohnheit eingestuft wird. "Stell dich nicht so an." Egal, wie sehr es einen dann doch einmal trifft. Bis hin zu expliziten verbalen und körperlichen Übergriffen. Wir kennen ihn von eigenen Erfahrungen, von Erzählungen im Freundeskreis und wir lesen davon in Zeitungen und auf Internetseiten.
Und nun brodelt da was.
Im Grunde ist es gut. "Wurde auch Zeit!" würden einige sagen. Doch wir sollten aufpassen, dass es nicht zu einer Art "Geschlechterkrieg" ausartet. Nicht "Männer" zeigen kein Verständnis. Nicht "Frauen" verteufeln alle Männer. Wenn wir etwas verändern wollen, dann nur zusammen. Und beginnen, sollten wir bei uns selbst, zum Beispiel indem wir aufhören, alles zu verallgemeinern.

Kommentare:

  1. Guter Kommentar zu der gesamten Debatte! Kritisch wird es bei Verallgemeinerung immer. Das stört mich sowhl bei dem Bild, das einige Männer von Feministinnen haben, wie auch bei Feministinnen, die alles dem Oberbegriff "Männer" zuordnen.

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    1. Danke! Und ich glaube auch, dass eines der größten Anfangsprobleme ist, dass wir zu viel verallgemeinern und dadurch Menschen direkt mit Vorurteilen begegnen. So kann man keine Diskussion beginnen.

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  2. Ich bin froh, dass die Diskussion immer wieder aufbrodelt (auch wenn ich den Auslöser verpasst habe). Das Thema ist schon lange genug am subtilen Köcheln und es wird Zeit, genügend Menschen auf den Fuß zu treten und zu zeigen, dass es immer noch mehr als genügend Ungerechtigkeiten gibt, auf die man verweisen sollte. Und davon ist jeder teil, wenn er in unserer Gesellschaft lebt.
    Ich find deinen Text jedenfalls sehr gut und bin gespannt, was sich daraus für ne Diskussion ableiten wird.
    Ich hoffe nur, eine emanzipierte (und damit meine ich nicht Feminismus)

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    1. Momentan schwabbt das Thema ja auch in die anderen Medien. Ich hab zum Beispiel gelesen, dass es wohl gestern eine Diskussion über das Thema bei Günther Jauch gab. Offenbar scheint es da noch viiiiel zu tun zu geben. :-/
      Von heute auf morgen wird sich nichts ändern, aber ich seh es wie du. Ich bin auch froh, wenn das Thema immer wieder aufbrodelt und zu Diskussionen führt. :-)

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  3. Gerade dachte ich, Du hättest einen Teil meines Bücherregals fotografiert. "Die Buchmalerin" und "Die Eleganz des Igels" befinden sich auch in meinem Besitz. :D
    Wollte ich nur mal sagen, weil es mir sofort auffiel. Eigentlich unwichtig. ;)

    Liebe Grüsse,
    Monster-Kollegin

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