Mittwoch, 1. August 2012

Bücher im Juli

Statistik
Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 1595
Durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag: 51

Jutta Profijt: Kühlfach betreten verboten
xx
Eigentlich eine lustige Idee: Der verstorbene Taugenichts Pascha schaffte es leider nicht nach seinem Ableben ins Licht zu gehen, sondern muss als Geist in der Zwischenwelt spuken. Niemand kann ihn wahrnehmen - außer der Rechtsmediziner Martin. Als Pascha jedoch plötzlich vier Kinder an der Backe hat, die nach einem mysteriösen Autounfall ins künstliche Koma versetzt wurden und ihm nun in der Zwischenwelt auf die Nerven gehen, hat ihn seine kriminalistische Neugier wieder gepackt. Wieder? Ja, "Kühlfach betreten verboten" ist bereits der dritte Teil der Romanreihe. Ich kenne die Vorgänger nicht, hatte jedoch keine Probleme, in die Handlung einzufinden. Der Humor ist gut, obwohl er nicht immer meinen Geschmack getroffen hat. Jedoch ist der Anfang recht mühsam, da die Handlung einige Zeit braucht, um in Gang zu kommen. Die Kinder waren wirklich nervig, was ich dem Roman eigentlich positiv anrechnen muss, da man Paschas Gefühle in diesen Szenen wirklich nachvollziehen kann. Insgesamt ein schöner, lustiger Krimi für Zwischendurch - mehr aber auch nicht.

Arno Strobel: Das Wesen
xx
Eine sehr beklemmende Geschichte um Wahrheit und Gerechtigkeit: Ein Mann wird für einen Mord an einem Kind verhaftet. Doch war er wirklich der Täter? 15 Jahre später verschwindet wieder ein Kind und die Ermittlern treffen erneut auf denselben Mann... Hauptargument für das Buch war die Tatsache, dass der Fall in Aachen spielt. Außerdem hatte ich von Arno Strobel schon viel positives gehört. Und da ich ja seit Kurzem zu den Thriller-Lesern gehöre, wollte ich es unbedingt einmal ausprobieren - und wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist spannend und unterhaltsam, jedoch teilweise auch sehr bedrückend. Zudem besteht Triggergefahr! Allen Thriller-Fans kann ich das Buch jedoch nur empfehlen.

Verena Carl: Irgendwie, irgendwann
xx
Wer mit den Wörtern "Öko" und "Hippie" nichts anfangen kann, sollte einen weiten Bogen um das Buch machen. Lolas Welt ist nämlich geprägt von der lesbischen Beziehung ihrer Mutter mit Barbara, Anti-Atomkraft-Demonstrationen, Feminismus-Büchern und Bio-Volkornbroten. Dabei will die Zwölf-Jährige eigentlich nur eines: endlich mit ihrem geliebten Anton zusammen sein. Das Buch ist recht humorvoll geschrieben, hat viele interessante Charaktere und ein anziehendes Nostalgie-Flair. Trotzdem hat es teilweise ziemliche Längen und es fällt einem schwer, wirkliche Sympathie für den Hauptcharakter zu entwickeln. Wer jedoch gerne seine nostalgischen Gefühle für das Leben in den 80er Jahren pflegen möchte, sollte sich das Buch einmal ansehen.

E.L. Greiff: Zwölf Wasser
Link zur Rezension

Kommentare:

  1. Auch wenn ich wohl keines der Bücher hier lesen wollen würde (irgendwie bin ich nicht so für Krimis + Thriller zu haben) klingt doch gerade das erste Buch ganz interessant. Vielleicht ist der erste Band ja besser?

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    1. Könnte ich mir vorstellen. Ich hab jedenfalls nur sehr viel Gutes über die Reihe gehört. Vielleicht hätte es mich mehr gepackt, wenn ich den Hauptcharakter im ersten Band erst mal besser kennengelernt hätte. :-)

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