Mittwoch, 8. Februar 2012

[Film] Arrietty - Die wundersame Welt der Borger


Orignaltitel: 借りぐらしのアリエッティ (Karigurashi no Arietti)
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Anime
Regisseur: Hiromasa Yonebayashi (Studio Ghibli)
Drehbuch: Hayao Miyazaki
Sprache: Japanisch
Synchronsprecher: Mirai Shida, Ryunosuke Kamiki
FSK ohne Altersbeschränkung

Die Borger sind sehr kleine Wesen, die unbemerkt in den Häusern der Menschen leben und sich immer wieder etwas von ihnen "borgen". So verschwindet mal über Nacht ein Streichholz oder ein Zuckerwürfel, ohne das es von den Menschen bemerkt wird. Denn dies ist das oberste Gesetz der Borger: Kein Mensch darf einen Borger zu Gesicht bekommen. Die 14-jährige Arrietty gehört zu diesem kleinen Volk und lebt mit ihren Eltern unter einem alten Haus inmitten eines großen Gartens. Eines Tages jedoch zieht dort der herzkranke Junge Sho zusammen mit der Haushälterin Haru ein. Und leider bemerkt Sho Arrietty auf ihrem ersten Besorgungsrundgang mit ihrem Vater ...

Der Film basiert auf Mary Nortons Kinderbuchreihe "Die Borger" (The Borrowers), die auch schon mehrfach verfilmt wurde. Nun wagte sich das Studio Ghibli an eine Adaption. Dabei wurde der Inhalt an ein japanisches Publikum angepasst, wie z.B. durch eine Verlagerung des Geschehens in einen Vorort von Tokyo.

Und was soll ich sagen? Der Film ist großartig! So wie eigentlich alle Filme aus den heiligen Hallen des Ghibli Studios. Vor allem die Musik und die unglaublichen Naturbilder sind atemberaubend. Man würde am liebsten sofort in das alte Haus einziehen, in dem Sho lebt. Oder bei einer entsprechenden Schrumpfung auch in das von Arriettys Familie. Der Film ist eher ruhig und lebt vor allem durch seine wunderschönen Bilder und lustigen Dialoge. Außerdem begeistern die vielen Ideen, die die Borger haben, um Gegenstände in Menschengröße für ihre eigenen Zwecke umzubauen. Nur das Ende lässt einen mit vielen Fragen zurück und bildet einen etwas unbefriedigenden Abschluss.

Bewertung: (5/5)
Fazit: Absolut empfehlenswert für Anime-Freunde!

Kleiner Tip!

In Düsseldorf findet zur Zeit das 6. Japanische Filmfest statt. Zu diesem Anlass werden verschiedene Filme in der Black Box gezeigt. Der Eintritt ist kostenlos! Dort habt ihr die Gelegenheit am 11. und 13. Februar unter anderem "Arrietty" in Japanisch mit deutschen Untertiteln zu sehen.
Hier der Spielplan: Link

Kommentare:

  1. Nette kleine Review und bringt es schön auf den Punkt. :) Ich hätte dem Film vielleicht einen Punkt weniger gegeben, aber hey, es ist deine Bewertung :)

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    1. Genau so ist es. xD Aber ich hab ja deine Kritik gelesen und weiß, warum du das meinst. :-)

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  2. Danke für die Info! ich wollte ihn mir mal ansehen war mir aber unsicher...

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    1. Ansehen lohnt sich auf alle Fälle. :-)

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  3. Höhöö.. ich habe erst gelesen "Die wundersame Welt der Blogger" und mich gewundert, warum Ghibli ein Film machen würde, der von Bloggern handelt? ó.ò

    Danke für die Review und den Tipp mit dem Filmfest... vielleicht fahr ich mit meinem Bruder mal dahin (:

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    1. *lol* Das fände ich aber auch einmal eine Verfilmung wert. xD

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  4. Der ist geradewegs auf meine Wunschliste gewandert, sowas entspricht ja genau meinem Geschmack! Danke für den tollen Tipp! :)

    LG,
    Monster-Kollegin

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    1. Freut mich, dass ich dich begeistern konnte. :-)

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  5. Und da sah ich noch die Tage die DVD im laden stehen udn fragte mich wo dieser Film plötzlich her kommt, weil ich ihn nicht kannte.
    Hab mich dann aber nicht getraut DX
    Guter Tip mit dem Filmfest =)

    LG Mika

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    1. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dir den Film ja einfach mal vorab beim Fest anschauen. Okinii, Bubble Tea und Filmfest - so als Vorschlag für die Reihenfolge. ;-)

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  6. Sag doch mal bitte was zum Filmfestival. Ich hab wahrscheinlich nur Montag Zeit, kommt man denn da rein? Ich kann mir vorstellen, dass es recht voll wird, wenns für lau ist. Die Fahrt muss sich ja auch lohnen.

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    1. Müsste man meinen und ich kann dir natürlich nichts versprechen, jedoch ist es in der Regel nicht wirklich voll. Ich war am ersten Tag des Filmfests da und es waren sogar noch einige Plätze frei. Das liegt schlicht daran, dass die dieses Mal einfach keine vernünftige Werbung gemacht haben. Man kann das Fest nicht einmal richtig googlen. Als ich vor ein paar Jahren mal da war und es wirklich voll war, hab ich einfach auf der Treppe gesessen, was auch kein Problem ist.

      Die Karten werden 30 Minuten vor Beginn ausgegeben. Reservieren kann man nicht. Wenn du also zwischen 45 und 30 Minuten vor Beginn da bist, müsstest du auf der sicheren Seite sein. :-)

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    2. Tja hm, werd ich dieses Mal wohl nich schaffen. Dass einem aber immer irgendwas dazwischen kommen muss. :-(
      Also schon mal für nächstes Jahr im Terminkalender eintragen. Aber danke für die guten Tipps. ^^

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    3. Gerne. Und den Film gibts ja auch auf DVD. Sogesehen ist es ja nicht schlimm. ;-)

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