Montag, 28. November 2011

Hundemorde für die EM

Gefunden bei der Tierschutzbloggerin:



Ich glaube, zu einem Boykott der EM aufzurufen, würde nichts bringen. Trotzdem wird der Ruf dieses Landes Schaden nehmen. Und ich hoffe, dass ein angeschlagenes Image die Verantwortlichen zum Umdenken anregen wird. Denn jeder sollte sich doch fragen:
Ist Mord gerechtfertig, nur weil man dadurch das Elend nicht mehr sehen muss? Hat nicht jedes Lebewesen auf diesem Planeten das Recht zu leben?

Kommentare:

  1. Sicher hat ein jedes Lebewesen das.
    Ich finds auch lächerlich, dass sie nun zu EM anfangen im Land aufzuräumen, aber sonst keinem müden Cent locker machen um das Hunde und Armutsproblem in den Griff zu kriegen. :/

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  2. Was ich mich aber frage ist, wie es überhaupt zu dieser sehr hohen Straßenhundpopulation kommen kann? Wieso muss man das Problem, das man ja ganz offensichtlich selbst geschürt hat, jetzt so geistig umnachtet angehen?

    Und was macht dieser gänzlich rücksichtslose Umgang gegenüber der Tiere eigentlich mit dem Menschen? Also diese Gleichgültigkeit gegenüber einem Lebewesen hat auch moralische Konsequenzen, auch wenn man argumentiert, dass es arme Menschen sind, die vielleicht aus einer Not heraus handeln.
    Eine Verwahrlosung des moralischen Kompasses für die Inszenierung des eigenen Landes... Hmpf

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  3. Das hatte ich auch bei FB rumgeschickt.....ich kann mir sowas kaum anschauen....und zu deiner Frage:
    Nein der Mensch hat kein Recht mehr zu leben! Das hat "er" sich verspielt.....manchmal denke ich wäre es besser wenn endlich mal ein Asteroid dem ganzen ein Ende macht....ich würde gerne mal ne Zeitreise machen a la Time machine....wo wird uns alles hinführen?

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  4. Hmm. Ich finde nicht, dass jeder Mensch vom Erdboden getilgt werden sollte. Natürlich ist er eine ganz üble Wurzel des Schlechten, aber es ist auch nicht so, als würden ALLE so handeln (oder eigentlich tun sie das doch, aber eben nicht bewusst, Erklärung folgt). Ich glaube, das größte Problem ist das Bewusstsein seines Maßes der eigenen Freiheit. Also welchen Anspruch erhebt man eigentlich auf die Tragweite der eigenen Handlungen als Einschränkung gegenüber eines anderen? Wem gegenüber macht man den geltend? Erkennt man Tiere nicht als Lebewesen an, kommt man auch nicht zu dem Entschluss, seine Handlungen gegenüber Tieren verantwortungsvoll abzustimmen oder gar, dass es etwas grauenvolles ist, was ich da mache.
    Als Mensch ist man aber eines der wenigen Lebewesen, die sowas immer noch reflektieren können, weshalb ich schon die Hoffnung hege, das nicht nur so ein dusseliger Mist wie in diesem Fall herauskommt. Gleichzeitig muss man sich aber immer vergegenwärtigen, dass alles und jeder, Tiere und Menschen, mit so ziemlich jeder Handlung ein anderes Lebewesen einschränken wird. Seinen Hass jetzt nur auf Menschen zu projiezieren (und damit ja auch eine ungemeine Verallgemeinerung zu formulieren, die gegenüber Tieren genauso gelten kann), gleicht aus meiner Sicht eher dem Handtuch werfen als nach konstruktiven Wegen zur Verbesserung der gegenwärtigen Umstände zu suchen...
    Zumal eine gänzliche Ausradierung aller Menschen ja eine Utopie ist, mit der wir nix anfangen können, außer uns am Lagerfeuer des Gemütes zu wärmen.

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  5. @Pete: Mittlerweile ist es doch auch so publik, dass ich nicht verstehe, wie man ernsthaft noch an diesem Plan festhalten kann. Es ist vor allem überhaupt nicht nachhaltig.

    @blackholebird: Man merkt immer wieder, dass du dich mit diesen Themen häufiger zu beschäftigen scheinst. ;-) Ich glaube, dass das Problem nicht auf "humanem" Weg von heute auf morgen zu beheben ist. Die Straßenhunde müssen kastriert werden, damit die Population abnimmt, oder vermittelt werden. Und die Veratwortlichen in der Ukraine haben dafür keine Zeit mehr bis zur EM. Geschweige denn, dass sie dafür die finanziellen Mittel bereitstellen würden. Die Hunde "verschandeln" das Stadtbild und könnten die Besucher "verschrecken". Mehr interessiert da nicht. :-/

    @Schatti: Ich verstehe was du meinst. Aber nicht alle Menschen sind schlecht. Und der Mensch ist lernfähig. Ich habe die Hoffnung, dass wir irgendwann doch noch die Kurve bekommen.

    @meike: :-(

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