Sonntag, 14. August 2011

Auf dem Veggie Street Day

Am Samstag fand der Veggie Street Day in Dortmund statt und obwohl ich die Kamera mit hatte, habe ich keine Fotos gemacht. Irgendwie war ich zu sehr damit beschäftigt, mir alles anzugucken. Mein Fazit: Es ist zwar ein wirklich schönes Straßenfest, aber gleichzeitig kann ich nicht allem uneingeschränkt zustimmen, was dort an Meinungen vertreten wurde. Ich finde, gerade radikale Stimmen, die zu Gewalt als Protestmittel aufrufen, verschrecken mehr und führen zu noch mehr Vorurteilen. Trotzdem hat es sich auf alle Fälle gelohnt, dort vorbeizuschauen. Schon allein für mein tolles neues Kochbuch und den kleinen Button. :-D

Kommentare:

  1. Der Button ist tatal süß :-)
    Deine Abneigung in Richtung Gewalt kann ich total verstehen. Schade, dass immer alles so radikal werden muss.

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  2. @Eilan: Ja, ich liebe dieses Küken. Man erkennt es leider nicht, aber am Rand steht "I am not a nugget" drauf. xD
    Und ich bin absolut gegen Gewalt. Egal, wie ehrenhaft die Motive sein mögen. Gewalt kann niemals eine Lösung sein.

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  3. Ich hab woanders auch Fotos von der ganzen Sause gesehen und ich fand schon einige Shirts und Taschenmotive etwas too much. Ich finde diese ganze aggressive Grundstimmung eher befremdlich und abschreckend, genauso wie missionarischen Eifer. Allerdings ärgere ich mich schon ein bisschen, dass ich nicht da war, weil ich einfach nicht mehr dran gedacht habe.
    Warst du eigentlich noch beim Slut Walk? ^^

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  4. @Miss Temple: Nächstes Jahr ist es ja wieder. :-) Und es gab auch wirklich schöne T-Shirts, etc. Aber die meisten Organisationen und Läden haben auch ja auch einen Onlineshop, wo man stöbern kann. Und beim Slut Walk bin ich nicht mitgelaufen, sondern war nur an deren Aktionsstand. Aber ich hab schon ein paar Nachrichten darüber gesehen. Die Demo schien neben leicht bekleideten Damen auch massenweise Spanner angelockt zu haben. xD

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  5. Warum gibts hier kein Veggie Street Day???
    (wobei ich kann mir schon denken warum....)

    Naja aber manche Gewalt bedarf "Gegengewalt"....ich finde zum Beispiel gut was die ALF macht. Und das sind schon tw."radikale" Befreiungsaktionen.

    http://www.youtube.com/watch?v=FQrskVUcsX8

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  6. @Schatti: Ich kann das nachvollziehen. Ich verstehe, warum man aus Hilflosigkeit gegen die Skrupelosigkeit von anderen Menschen auf Gewalt zurückgreift. Trotzdem halte ich es für falsch. Gewalt führt nicht dazu, dass sich etwas ändert. Zudem glaube ich, dass sie sowieso meist die Falschen trifft. Es verändert vielleicht den Moment, aber es verändert nichts Grundlegendes.

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